C wie Corporate Identity...

Sichtbar machen
Ist es  möglich, das Wesen einer Sache zum Vorschein zu bringen, dem Wesen einer Sache in Darstellung, Abbildung, Kommunikation gerecht zu werden? Meine Erfahrung sagt, ja.

Glück gehabt
Ich hatte das Glück, in Zürich einige Jahre eng mit Jörg Zintzmeyer, einem der weltweit Großen der Branche, zusammenzuarbeiten. Damals habe ich für die Brand Identity von BMW gearbeitet. Das hat ein tiefes Verständnis für die Komplexität der Materie begründet. Ich bin sehr dankbar dafür, inhaltlich und qualitativ herausragende Arbeit kennengelernt zu haben und darin involviert gewesen zu sein.

 

Kein Spaziergang
Ein Corporate Identity Projekt ist kein Spaziergang. Es bewegt alle Beteiligten, lässt die Wogen hochschlagen, denn es berührt im Kern Fragen der Identifikation und der Strategie. Ein Corporate Identity Projekt ist eine Investition in die Zukunft eines Unternehmens oder einer Marke. Eine ausgereifte Corporate Identity verkörpert ein Unternehmen oder eine Marke auf lange Sicht. Identität ist niemals statisch, daher sind die Spielräume für eine mögliche Weiterentwicklung mitzudenken.


...oder wie Corporate Design

Wo Müller draufsteht, ist da auch Müller drin?
Viele halten für Corporate Design, wenn ein und dasselbe Logo auf verschiedenen Medien prangt. Das soll Zugehörigkeit zeigen, ähnlich wie bei einer Studentenverbindung, wo das Band für eine solche sorgt. Bei einem Logo liegt der Fall jedoch anders. Es funktioniert nur kontextabhängig. Oder würden Sie Konfitüre kaufen, auf der ein Siemens Logo steht?

 
Die Roten gehören zusammen!
Manche halten Homogenisierung durch Uniformierung für Corporate Design. Frei nach dem Motto, all unsere Fahrzeuge, Kugelschreiber, T-Shirts etc. sind orange mit grünen Punkten..... Das wird oft und gerne gemacht, wirkt aber nicht selten plump und penetrant.

Visuelle Grammatik!
Dinge, die ein Unternehmen oder eine Marke verkörpern, sind per se inhomogen und vielschichtig. Gebäude, Fahrzeuge, Arbeitskleidung, Materialien, Oberflächen, Bilder, Formulare, Verpackungen, Fahrzeuge, Tonalitäten, Medienpräsenz, Vokabular, etc. unterliegen jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten. Diese miteinander in einen stimmigen Zusammenhang zu bringen, erfordert die Entwicklung einer gesamthaften Komposition mit eigenständiger visueller Grammatik. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel anthroposophisch ausgerichtet ist, stellt sich die Frage, ob uniformierte Arbeitskleidung dann in Frage kommen kann. Es erfordert Fingerspitzengefühl, Erfahrung und eine sichere kompositorische Hand, die vielen Äußerungs- und Erscheinungsformen eines Unternehmens oder einer Marke zu synchronisieren, um plausible Zusammenhänge zu schaffen. 

 

Ich freue mich, Sie kennenzulernen.