G wie Geschmack

Es kommt immer wieder vor, dass Kunden sich freuen, wenn ich "ihren Geschmack" treffe.  Das freut mich natürlich auch, aber dennoch bin ich beim Thema Geschmack äusserst zurückhaltend. Mein persönlicher Geschmack ist bei meiner Arbeit nicht relevant. Weder habe ich Lieblingsschriften, noch Lieblingsfarben, noch andere Bevorzugungen oder Abneigungen. Es gibt keine Schrift, keine Farbe, keine Oberfläche, kein Papier, keine Bildauffassung, keine Drucktechnik, keine Proportion, die ich per se bevorzugen oder ablehnen würde, im gegebenen Fall kann sogar die Arial die einzig richtige Schrift sein oder Rot die einzig richtige Farbe.

 

Bei meiner Arbeit geht es nicht um Geschmack, sondern um Stimmigkeit. Es geht um das gelungene Zusammenspiel von Inhalt, Positionierung, Zielsetzung und ästhetischer Form. Und um Handhabbarkeit geht es, darum, mit Lösungen langfristig umgehen und leben zu können. Je stimmiger eine Lösung in all diesen Facetten ist, desto mehr Akzeptanz findet sie, und desto mehr Wirkung kann sie entfalten.