Atmosphäre wirkt.

Jedes Ding macht etwas mit uns. Es ruft unmittelbar Empfindungen hervor, es erzeugt eine bestimmte Atmosphäre. Die Polsterung in der Straßenbahn, das Licht von Straßenlaternen, die Räume, die wir betreten, die Städte, Gärten, Landschaften, die wir besuchen. Alle sind sie verschieden, alle wirken sie auf unterschiedliche Weise. Doch auch ganz unscheinbare Dinge wie eine Visitenkarte oder ein Türschild lösen atmosphärische Vorstellungen aus, sie nehmen auf Anhieb für sich ein oder auch nicht.

 

Atmosphäre ist ein schwer zu fassendes, klassischen Einzeldisziplinen kaum zugängliches, auf unterschiedlichsten Einzelaspekten fußendes Wirkungsprinzip. Sie entsteht in Wechselwirkung aller beteiligten Merkmale und lässt sich nicht an ästhetischen Details festmachen. In einer prachtvollen, wunderschönen Villa kann die reinste Beklemmung herrschen, während eine bescheidene Behausung mit leichter Hand Geborgenheit vermitteln kann.

Als Designer beschäftige ich mich seit Jahrzehnten mit den Bedingungen und der Kreation von Atmosphären. Im Kleinen wie im Großen.

 

Verbesserung, möglich gemacht.

Ein international agierender Automobilkonzern hat mich gefragt, ob ich eine Lösung für ihr Problem habe: Innerhalb einer Abteilung von ca. 250 Personen funktionierte der Austausch nicht, ein Problem mit weit reichenden Folgen. Der Besuch vor Ort, die Inaugenscheinnahme des gesamten Geschehens und der räumlichen Gegebenheiten sowie gezielte Gespräche mit Mitarbeitern liessen massive atmosphärische Defizite erkennbar werden. 

Genereationswechsel

Strategiewechsel

Situationen des Unbehagens

Ästhetische Intervention