Beispiel: Atmosphärische Evaluation und Impulsgebung für das Nördliche Mainufer Frankfurt


Evaluation
Am innerstädtischen, nördlichen Mainufer Frankfurts herrscht eine Atmosphäre der Unwirtlichkeit, Ödnis und Trostlosigkeit. Gegen Sonne oder Regen gibt es kaum Schutz, bei Dunkelheit wirkt der Ort unbelebt und teils prekär. Der Eiserne Steg und der Bootsanleger ziehen tagsüber punktuell Touristen in großer Zahl an, die Uferpromenade wird an Wochenenden stark frequentiert. Doch Einheimische halten sich hier kaum auf.
Weder Möblierung, noch Bepflanzung, noch Sperrung für den Autoverkehr wären stark genug, um eine Belebung herbeizuführen. Diese wird allein durch eine tiefgreifende Nutzungsänderung ermöglicht.

 

Impuls
Um das Ufer zu beleben, muss es vor allem auch Einheimischen dauerhaft echte Aufenthaltsgründe bieten. Ein permanenter Markt hätte die Kraft, das Ufer anhaltend mit authentischem Leben zu füllen. Eine Freitreppe als Treffpunkt, Ruhezonen und ausreichende Wetterschutzbereiche böten zusätzliche Hebel für eine grundlegend verbesserte Atmosphäre mit hoher Anziehungskraft und Aufenthaltsqualität. Für Einheimische wie für Fremde.

 

Wettbewerbsteilnahme zur Gestaltung des nördlichen Mainufers in Frankfurt, ausgestellt und ausgelobt im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt.